PUE zeigt Einsparerfolge

Die Fortschritte in der Effizienz lassen sich auch am Power-Usage-Effectiveness-Wert (PUE) ablesen. In ihrem Report zur Energieeffizienz von Rechenzentren aus dem Jahr 2007 erklärte die Environmental Protection Agency (EPA), dass 2011 mit einem durchschnittlichen PUE von 1,9 zu rechnen war. Best-Practice-Anwender sollten einen PUE von 1,3 erreichen und absolute State of the Art war 2011 ein PUE von 1,2. Doch beim letztjährigen European Code of Conduct for Datacentres erhielt Google einen Preis für das neue Rechenzentrum in Belgien, das mit einem PUE von nur 1,1 auskommt. Rittal garantiert für sein neues modulares standardisiertes Rechenzentrum Rimatrix S einen PUE von bis zu 1,15, wenn die Server-Module zusammen mit einer hauseigenen Kühleinheit arbeiten.

Die Verbesserungen finden auf allen Ebenen statt, von der Mikroarchitektur der Server bis hin zur Standortwahl der Rechenzentren selbst. So nutzte ein 1-GByte-DDR2-Arbeitsspeicher mit 60nm-Strukturen bis zu 102 Watt Leistung, während aktuelles DDR3 RAM mit 4 GByte und 30nm-Strukturen nur noch 14 Watt beansprucht. Das Gleiche gilt für die Netzteile, bei denen Anwender immer häufiger auf 80+-Geräte achten, die – abhängig von der Güte – einen Wirkungsgrad zwischen 80 und 92 Prozent aufweisen können.

 

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